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Das Gemüse des Jahres © Blumenmarketing Austria/Gregor Schweinester

Die Süße Sissi braucht einen humusreichen, durchlässigen Boden und viel Sonne.

© Blumenmarketing Austria/Gregor Schweinester

Die Süße Sissi braucht einen humusreichen, durchlässigen Boden und viel Sonne.

Redaktion 08.04.2016

Das Gemüse des Jahres

Die Paradeiser-Sorte Süße Sissi wurde zum Gemüse des Jahres 2016 ernannt und trägt ihren Namen nicht zu Unrecht.

ST.PÖLTEN. Gärtner aus ganz ­Österreich begaben sich heuer erstmals auf die gemeinsame Suche nach dem Gemüse des Jahres 2016. Die Wahl fiel auf eine spezielle ­Paradeisersorte mit dem Namen „Süße Sissi”. Das Gemüse des Jahres ist eine gelbe, dattelförmige und antiallergene Tomatensorte.

Nachhaltig und süß

Bei der „Pool und Garden”-Messe in Tulln wurden ihre Besonderheiten von Landwirtschaftskammer Niederösterreich-Vizepräsident Otto Auer und dem Obmann der niederösterreichischen Gärtnervereinigung, Johannes Käfer, präsentiert.

„Die Süße Sissi soll nicht nur die Kreativität unserer heimischen Gärtnereien in den Mittelpunkt stellen. Vielmehr wollen wir der Gesellschaft zeigen, dass es auch bei gärtnerischen Produkten, wie Blumen oder Gemüse, Vorteile bringt, wenn man auf die Herkunft achtet. Kauft man beim Gärtner aus der Region, werden lange Transportwege vermieden und die Pflanzen erleiden keine Qualitätsminderung”, erklärt Auer. Doch nicht nur der Faktor Nachhaltigkeit spricht für die Wahl der orangen Paradeiser, sondern allen voran ihr Geschmack. Dadurch, dass die Süße Sissi nur wenig Säure enthält, macht sie das bei Kindern und Menschen mit empfindlichem Magen sehr beliebt. „Uns geht es mit dieser Aktion vor allem darum, den Gärtnern eine Plattform zu bieten, um sich von branchenfremden Anbietern abzuheben und ihre Fachkompetenz einmal mehr unter ­Beweis zu stellen.”

Erhältlich in Fachbetrieben

Die Süße Sissi gibt es exklusiv bei 26 niederösterreichischen Gärtnereien; im Handel wird das orangene Gemüse nicht zu finden sein.

„Insgesamt sind 8.000 Jungpflanzen dieser Sorte in unserem Bundesland verfügbar. Zusätzlich kann man sich beim Gärtner seines Vertrauens auch gleich Tipps, Tricks und jede Menge Zusatzmaterial für den Paradeiseranbau sichern”, erzählt Käfer und fügt hinzu, dass die Sorte einen humusreichen, durchlässigen Boden und viel Sonne braucht. (red)

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