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Die Renner im Sommerschlussverkauf Panthermedia.net / Martina Berg
Panthermedia.net / Martina Berg

Redaktion 05.07.2016

Die Renner im Sommerschlussverkauf

Laut Handelsverband Consumer Check werden im Sale 200 Euro durchschnittlich ausgegeben.

WIEN. Wer dieser Tage auf einer der vielen Einkaufsstraßen oder Einkaufszentrum unterwegs war, dem ist sicherlich nicht entgangen, dass diese voll von Menschen sind. Der Sommerschlussverkauf ist da, und da lässt so manch eine(r), auf der Suche nach dem Lieblingsteil, die Manieren Zuhause. Schließlich will man oder eher frau möglichst viele Schnäppchen in das Sackerl packen – rund 42% aller Österreicher nutzen den Schlussverkauf zum Shoppen. Einer Umfrage von Marketagent.com im Auftrag vom Handelsverband zufolge, neigen Frauen viel eher zu spontanen Einkäufen und führen weniger Vorabrecherchen (20%) durch als Männer (33%).

Jeder vierte Österreicher kauft im Ausverkauf auch mal für mehr als 300 Euro ein; knapp ein weiteres Viertel hat dafür nur 51 bis 100 Euro budgetiert, geht aus dem Consumer Check hervor.
„Bekleidung und Schuhe sind die unangefochtenen Sieger im Sale. Vergleicht man Mann und Frau, so zeigen sich fast schon stereotype Unterschiede: Während Männer verhältnismäßig oft gut informiert und zielgerichtet Produkte aus den Bereichen Elektronik und Sport kaufen, shoppen die Damen spontaner und sichern sich öfters vergünstigte Accessoires und Kosmetikprodukte. Mit  durchschnittlichen Ausgaben von 200 Euro pro Person ist der Schlussverkauf für den Handel wie Weihnachten im Juli“, sagt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands.

Wer shoppt was?
Bei 92% aller Frauen findet man zum Schlussverkauf Kleidung in der Einkaufstasche, geschlechterübergreifend bei immerhin 85%; damit ist Bekleidung (85%) vor Schuhen (57%) klar auf Platz eins. Große Unterschiede gibt es bei Sportartikeln (Männer: 31%/Frauen: 17%), Elektronik (M: 29%/F: 9%) und Accessoires (M: 9%/F: 30%).  „Shoppingcenter profitieren insgesamt deutlich am stärksten vom Sommerschlussverkauf, allerdings sind Online-Shops für die Schnäppchenjagd stark im Kommen - 64% der 14- bis 29-Jährigen planen, dort zuzuschlagen“, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. (nn)

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