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Fake Chocolate © Zotter Schokoladen

Der Künstler Andreas H. Gratze entwirft für jede Schokolade ein eigenes Design, jede Tafel wird so zu einem Unikat.

© Zotter Schokoladen

Der Künstler Andreas H. Gratze entwirft für jede Schokolade ein eigenes Design, jede Tafel wird so zu einem Unikat.

Redaktion 20.10.2017

Fake Chocolate

Zotter ist bei seinen Jubiläums-Neuheiten politisch, die „Fake Chocolate” ist inspiriert von Donald Trump.

RIEGERSBURG. Ein guter Schokoladenhersteller greift Ernährungstrends auf und lässt sie in neue Produkte miteinfließen. Er muss wissen, dass Konsumenten von heute sich gern an ­Produkten aus aller Welt bedienen.

Die österreichische Schokoladenmanufaktur Zotter aus Riegersburg mischte diese kurzerhand in einer Tafel Schokolade zusammen. Wie die Sorten „Gin Zitronic”, weil Gin ein Trend-Getränk ist, oder Mandelnougat mit Dufttonkas, weil Tonkabohnen momentan der letzte Schrei unter Sternenköchen und Parfümherstellern sind. Mit den Low-Carb-Serien werden auch die neuen westlichen Ernährungsgewohnheiten zu kohlenhydratarmer Ernährung aufgegriffen. Aber nicht nur Ernährungstrends werden in den Kreationen wiedergegeben: Zotter ließ nun zum 30-jährigen Jubiläum der Manufaktur die Tafeln auch politische Entwicklungen aufgreifen.

Politisches Statement

„Fake Chocolate” ist eine mit Peanuts und Brennnesseln versetzte Schokolade. Aber: Nicht die Brennnesseln brennen, sondern das Chili-Pulver. „Fake!”, würde hier der US-Präsident Donald Trump rufen – eine Inspirationsquelle für Zotter.

Seit 1987 stellt das Unternehmen Produkte „bean-to-bar” her: Von der Bohne bis zur fertigen Schokoladentafel wird alles unter einem Dach angefertigt. Die erste Konditorei wurde in Graz eröffnet; sämtliche Produkte sind dabei bio und fair gehandelt. Das Jubiläumsgeschäftsjahr 2017/2018 wird von Zotter mit über 20 neuen, handgeschöpften Schokoladen ein­geläutet – neben den politischen Kreationen finden sich aber auch klassische Schoko-Sorten. (red)

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