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Frischfleisch: die Verpackungsfrage © Einariz/Fotolia

Forschung Der größte Teil des jährlich in Österreich verzehrten Fleischs ist in Folie verpackt. Ein interregionales Forschungsprojekt untersucht und testet diverse Materialien auf ihre Eignung.

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Forschung Der größte Teil des jährlich in Österreich verzehrten Fleischs ist in Folie verpackt. Ein interregionales Forschungsprojekt untersucht und testet diverse Materialien auf ihre Eignung.

Redaktion 02.12.2016

Frischfleisch: die Verpackungsfrage

In einem interregionalen Projekt werden geeignete ­Materialien für die Verpackung von Fleisch erforscht.

INNSBRUCK. Kürzlich fand der Startschuss zu einem österreichisch-bayrischen Projekt unter der Leitung des Management Center Innsbruck (MCI) statt. In einem dreistufigen Projekt sollen – ausgelegt auf drei Jahre – Implikationen für den Einsatz besonders geeigneter Materialien für die Verpackung von Fleisch entwickelt werden.

Fast 100 kg Fleisch isst jeder Österreicher in einem Jahr, wobei der größte Teil davon in Folie verpackt in die Haushalte gelangt. Die Verpackung erfüllt dabei zentrale Aufgaben für ­Logistik und Lagerung und steht zudem in Interaktion mit der Qualität des Füllguts.

Einfluss auf die Haltbarkeit

Im Rahmen des Forschungs-Projekts soll nun die Wechselwirkung der verwendeten Folien auf das verpackte Fleisch genauer untersucht werden. Es wird untersucht, inwieweit die Verpackung Einfluss auf die Haltbarkeit (Shelf Life) der Produkte hat, also welche Folien das Fleisch am besten frisch halten. Im dritten Arbeitspaket sollen die Ergebnisse auf ihre Anwendbarkeit geprüft und Empfehlungen für den Einsatz in der Praxis abgeleitet werden.

„Als besondere Herausforderung im Projekt sehe ich die validen Qualitätsbeschreibungen des Produkts, welche Rückschlüsse auf die Erfordernisse des Verpackungsmaterials zulassen; der Verbund mit unseren Projektpartnern bildet hierfür die bestmögliche Voraussetzung”, so Projektleiterin und Studiengangsleiterin ­Katrin Bach.

Augenmerk auf Umweltschutz

Neben der fachlichen Vernetzung der beteiligten Partner dient das Projekt insbesondere zur Standortentwicklung der Regionen Bayern und Tirol sowie dem Aufzeigen von Potenzialen zur Steigerung der Wertschöpfung. Besonderes Augenmerk wird auf Umweltschutz und nachhaltigen Ressourceneinsatz gelegt. (red)

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