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Händler konnten reüssieren © panthermedia.net/Deklofenak

Umsatzplus Die heimischen Händler und Dienstleistungsfirmen haben in den ersten sechs Monaten des Jahres Umsatzzuwächse von 1 bzw. 2,1% erzielt.

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Umsatzplus Die heimischen Händler und Dienstleistungsfirmen haben in den ersten sechs Monaten des Jahres Umsatzzuwächse von 1 bzw. 2,1% erzielt.

daniela prugger 09.09.2016

Händler konnten reüssieren

Österreichs Dienstleister und Händler konnten im ersten Halbjahr 2016 mehr umsetzen als im Vorjahreszeitraum.

••• Von Daniela Prugger

WIEN. Nach Berechnungen von Statistik Austria konnten die österreichischen Dienstleistungsunternehmen im 1. Halbjahr 2016 ein Umsatzplus von 2,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielen. Der Handel verzeichnete ein nominelles Umsatzplus von 1%, dies bedeutet eine Zunahme im Absatz von 2,7%.

Positiv bilanzierte auch der Einzelhandel mit einem Plus von 1,5% nominell und 1,4% preisbereinigt. Einen Umsatzrückgang verbuchte hingegen der Großhandel mit 1,2%; dies bedeutet dennoch eine um 2,1% erhöhte Absatzmenge gegenüber dem Zeitraum Jänner bis Juni 2015. Verzeichneten die österreichischen Dienstleister im 1. Quartal 2016 noch einen Zuwachs von 2,1%, war im 2. Quartal 2016 ein Plus von 1,9% festzustellen. Ausschlaggebend für die etwas geringere Umsatzentwicklung im 2. Quartal könnte die Osterwoche sein, die heuer zur Gänze in den Monat März fiel, 2015 aber in den Zeitraum Ende März und Anfang April.

EU-Einzelhandel gestiegen

Der Einzelhandel in der EU ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 1% gestiegen, berichtet Eurostat. In der Eurozone wurde ein Plus von 1,1% registriert. Die stärksten Anstiege gab es in ­Luxemburg (+2,3%), Portugal (+1,8%) und Deutschland (+1,7%), die höchsten Rückgänge musste die Slowakei (–1,1%) hinnehmen. Aus Österreich lagen bei Eurostat am Montag keine Daten vor. Im Jahresvergleich –Juli 2015 zu Juli 2016 – gab es einen Anstieg im Einzelhandel in der EU um 3,5%, in der Eurozone ein Plus von 2,9%. Hier lag Rumänien mit +13,5% voran, gefolgt von Luxemburg (+12,2%) und Litauen (+6,2%). Österreich kam hier auf ein Plus von 1,1%. Rückgänge gab es in Malta (–2,7%), Belgien (–1,8%), Dänemark (–0,8%) und Slowakei (–0,6%).

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