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Im Frühjahr wird heftigst geputzt © Düring/Claudia Link (2)
© Düring/Claudia Link (2)

christian novacek 17.02.2017

Im Frühjahr wird heftigst geputzt

Laut Studie von Marketagent.com im Auftrag der Düring AG machen rd. 74 Prozent der Österreicher einen Frühjahrsputz.

••• Von Christian Novacek

Der Frühjahrsputz ist ein erster Peak für die Wasch- und Reinigungsmittelbranche. durgol, der Marktführer in Sachen Entkalkung (50,6% Marktanteil im Segment, Wert), hat rechtzeitig vor dem Großreinemachen mit Marketagent.com eine Studie erstellt, welche die Putzgewohnheiten der Österreicher, Deutschen und Schweizer vergleicht – und zum Teil Erstaunliches zutage gebracht. Demnach ist Putzen zwar nicht gerade das gesellige Spaßprogramm, das es vielleicht einmal sein wird, aber der Hauptzweck, also die Reinigung, ist nicht aller Putzfeen primärer Antrieb. „Ein sauberes Zuhause zu haben, rangiert erst an dritter Stelle der Beweggründe für den Frühjahrsputz“, berichtet Andreas Hunte, Director Marketing und Mitglied der Geschäftsführung der Düring AG (Marke: durgol). Viel wichtiger ist den Österreichern – nämlich 51,4% von 2.400 Befragten – das „gute Gefühl danach“. Und nach dem Gefühl danach kommt für 41,9% das „Ausmisten“ an zweiter Stelle, also das Platz schaffen für Neues.

Blitzblank in zehn Stunden
Die Schmutzbeseitigung allein bietet letztlich für 38,9% der ­Österreicher ausreichend Motivation, um den Putzfetzen zu wringen – das aber durchaus heftig: Jeder fünfte Österreicher nimmt sich mehr als zehn Stunden für das Großreinemachen Zeit, weitere 35,5% planen immerhin sechs bis zehn Stunden dafür ein. Damit liegen die Österreicher klar vor den Deutschen, die sich mit zumeist zwei bis fünf Stunden vergleichsweise kurz halten (59%); lediglich jeder zehnte Deutsche investiert über zehn Stunden. Gesellige 44,8% der Österreicher putzen dabei auch gern zu zweit, während 45,3% lieber konzentriert allein zu Werke gehen. Bei einer auf Entkalkung fokussierten Marke wichtig: Für 40% der Befragten sind Entkalker ein essenzieller Bestandteil im Rüstzeug der Putzbrigade.

Profis in der Küche
Von diesen Entkalkern wiederum sind 64% echte Profis – die dann auch gern mal dem Gründlichkeitsversprechen der Schweizer Marke vertrauen. „Ich werde in diesem Kontext oft gefragt, ob nicht Hausmittel wie Essig zum Entkalken ebenso geeignet wären“, sagt Hunte. Selbstredend sei das nicht der Fall, denn: „Mit einem professionellen Entkalker sind Sie bis zu sieben Mal schneller“, führt er aus; „darüber hinaus entzieht Essig den Kunststoffteilen die Weichmacher – was mit einem unangenehmen Geruch einhergeht.“

Im Trend liegt durgol aktuell mit dem Bio-Bekenntnis – wobei sich Bio bei Reinigungsmitteln in erster Linie auf die biologische Abbaubarkeit bezieht. Bei der Effizienz verleiht Bio nur einen ganz leichten Bremser: Der Bio-Entkalker ist immer noch fünf Mal schneller als das Hausmittel (konkret: Zitronensäure) – und das Gewissen mindestens genauso rein.
Was weitere Markttrends betrifft, hat sich durgol mittlerweile deutlich verschlankt: Statt der 1 l-Flasche gibt es nun die 750 ml-Variante etwa bei durgol ­universal. Das dürfte nicht zuletzt preislich deutlichere ­Akzentuierungen im LEH ermöglichen.

Markenprofi Erich Nepita, der durgol mit Conaxess Trade Österreich vertreibt, dazu: „Das Impulsgeschäft ist bei den Reinigungsmitteln sehr wichtig. Unser Aktionsanteil liegt bei rund einem Drittel – was sicher eine vernünftige Relation darstellt.“ Ein Relaunch im Vorjahr (durgol Bad-Reiniger und durgol Küchen-Reiniger), Gewichtsreduktion, das Bio-Statement und ein neuer TV-Spot frisch am Start – alles zusammen beschleunigt das Schweizer Unternehmen auf einem Erfolgskurs: Der Marktanteil konnte um 4,5 Prozent gesteigert werden und hat auch den Markt mitbewegt. Dieser (Entkalker) war vordem rückläufig und hat nun um neun Prozent zugelegt. Den Schwung will Hunte mit in 2017 nehmen: „2017 ist es unser klares Ziel, unsere langjährige Marktführung in Österreich weiter auszubauen“, sagt er. „Mit unseren noch neuen Reinigern für Bad und Küche sowie unserem innovativen ‚universal bio’ können wir unser Portfolio an hochwirksamen, zugleich material- und umweltschonenden Entkalkungs- und Reinigungsprodukten weiter stärken.“

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