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Internationale Zusammenarbeit auf der drinktec © drinktec2017
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Redaktion 12.09.2017

Internationale Zusammenarbeit auf der drinktec

Getränkemesse in München öffnete gestern ihre Pforten.

MÜNCHEN. Gestern, Montag, 11. September, war die Eröffnung der drinktec in München, die als leitende Messe für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie gehandelt wird. Bis zum 15. September wird die Messe noch andauern, die in 15 Messehallen über 1.700 Ausstellern, vom Familienunternehmen bis zum Global Player Platz bietet.

Italien ist in diesem Jahr besonders präsent, denn erstmals findet die drinktec, der Top-Event der weltweiten Getränkezuliefer-Branche, im Verbund mit der „Simei“ statt, der Internationalen Ausstellung für Kellerei- und Flaschenabfüllmaschinen, die von der „Unione Italiana Vini“ (UIV) organisiert wird.

„Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Projekt und heißen unsere Partner aus Italien herzlichen willkommen“, so Reinhard Pfeiffer, Vizechef der Messe München. „So eine länderübergreifende Zusammenarbeit ist in der Messewelt durchaus ungewöhnlich. Mit dem gemeinsamen Auftritt werden drinktec und Simei@drinktec zur weltweit wichtigsten Technologie-, Handels- und Marketingplattform der Branche. Die Simei komplettiert mit ihren spezifischen Lösungen für die Weinindustrie das Angebot der drinktec“.

Auch Ernesto Abbona, Präsident der UIV, reiste mit „großen Ambitionen“ nach München: „Ziel ist die Organisation einer internationalen Plattform, die unseren Ausstellern neue Möglichkeiten der Internationalisierung bietet und das Öffnen ihrer Pforten zu den Märkten in aller Welt ermöglicht.“ Die UIV rief ihrerseits ebenfalls eine Messe ins Leben, die Simei wurde 1963 wurde gegründet und gehört mittlerweile zu den wichtigsten Fachmessen für Kellereitechnik und Kellereiprodukte. „Ein wichtiger Bezugspunkt für Fachleute aus der ganzen Welt“, so Abbona.

Ein weiterer Grund für die Zusammenarbeit mit der UIV ist auch, weil Italien in Sachen Weintechnologie führend ist. „Dass die Weinerzeugung zu einem globalen Produktionsphänomen geworden ist, ist nicht zuletzt der italienischen Technologie zu verdanken, die in Kellereien aller Kontinente, von Amerika bis Australien, von Südafrika bis China, zu finden ist. Seit jeher steht die Technik bei unserer Veranstaltung im Mittelpunkt“, erklärt Ernesto Abbona. (red)

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