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Intersport und Signa Sports Group bündeln den Einkauf © Intersport

280 Intersport-Filialen gibt es österreichweit

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280 Intersport-Filialen gibt es österreichweit

Redaktion 10.01.2018

Intersport und Signa Sports Group bündeln den Einkauf

Deutsch-österreichische Intersport fungiert als Dach.

WELS. Als strategische Partnerschaft angelegt, werden ab sofort gemeinsame Interessen auf dem deutschen und internationalen Beschaffungsmarkt gebündelt. Die Einkaufsvolumina werden zusammengeführt, teilten die beiden Unternehmen gestern mit. "Gerade in Zeiten großer Marktveränderungen ist es entscheidend, strategische Allianzen zu schmieden. Wir haben damit die besten Voraussetzungen, um auch in Zukunft als Gruppe wirtschaftlich erfolgreich zu sein", so Intersport-Vorstandsvorsitzender Kim Roether.

Die deutsche und österreichische Intersport agieren seit 2013 im Verbund, wobei das Unternehmen in Deutschland laut eigenen Angaben die erfolgreichste mittelständische Verbundgruppe im Sportfachhandel ist. 2016 wurde ein Umsatz von 2,9 Mrd. € erwirtschaftet, insgesamt gibt es 1.500 Verkaufsstellen. Beim Nachbarn Österreich gibt es 280 Intersport-Standorte. Ein sattes Umsatzplus, nämlich 15% (505 Mio. €) gab es 2016/17 am heimischen Markt zu verbuchen. Zudem lizenziert Intersport Österreich die Märkte in Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Mit einer Beteiligung von Intersport Deutschland an der Intersport Polska S.A. setzt die Gruppe in diesen sechs Ländern insgesamt über 3,6 Mrd. € um.

Die Signa Sports Group als neuer Partner ist Teil von Signa Retail, die wiederum zur Signa von René Benko gehört. Stephan Fanderl, CEO Signa Retail, betont: "Durch die Partnerschaft mit Intersport stärkt die Signa Sports Group ihre nationale und internationale Beschaffungs- und Servicekompetenz und baut die Basis für weiteres Wachstum als eine der führenden Multi-Channel-Sportsplattformen in Europa aus." Zum Sportbereich der Signa Sports Group gehören bereits Karstadt Sports, Outfitter, internetstores, Tennis-Point und Probikeshop; die Gruppe setzte zuletzt 600 Mio. € um, wobei der Onlineanteil über 60% beträgt. (red/APA)

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