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Manner steht auf fitte Mitarbeiter © Johannes Zinner

Humane Power Human-Resources-Leiterin Eva Hipfinger, Sozialminister Alois Stöger und Albin Hahn, Manner-Vorstand für Finanzen, Personal und IT (v.l.).

© Johannes Zinner

Humane Power Human-Resources-Leiterin Eva Hipfinger, Sozialminister Alois Stöger und Albin Hahn, Manner-Vorstand für Finanzen, Personal und IT (v.l.).

Redaktion 02.06.2017

Manner steht auf fitte Mitarbeiter

Süßwarenhersteller Josef Manner & Comp AG sorgt in der Produktionsstätte Wolkersdorf für gesunde Arbeitsplätze.

WOLKERSDORF. Der Süßwarenhersteller Josef Manner & Comp AG setzt auf gesunde Arbeitsplätze. Als Teil der EU-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter” der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) zeigt das Unternehmen, wie Arbeitnehmer länger im Erwerbsprozess bleiben können. Schirmherr der Kampagne ist Sozialminister Alois Stöger – er besichtigte nun den Unternehmensstandort im niederösterreichischen Wolkersdorf. „Eine gesunde Arbeitsumgebung ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen lange ihren Beruf ausüben können. Ich freue mich, dass Unternehmen wie Manner Arbeitsbedingungen schaffen, die den Menschen eine langfristige Jobperspektive geben”, sagt Stöger.

Die zweijährige EU-Kampagne für den Bereich Arbeitsschutz wird für Österreich durch das Sozialministerium koordiniert. Insgesamt sind 36 Länder – darunter alle EU-Staaten – beteiligt. Bis zum Jahr 2030 werden Arbeitnehmer über 55 in vielen europäischen Ländern mindestens 30% der Erwerbsbevölkerung ausmachen.

Gesund steht für produktiv

Mit der laufenden Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter” macht die EU-OSHA auf diese Entwicklung aufmerksam und fördert sichere und gesündere Arbeitsplätze. „Gesunde Arbeitsplätze fördern die Produktivität in den Betrieben und kommen somit beiden Seiten zugute”, findet Stöger. Um Unternehmen dafür zu sensibilisieren, wie Arbeitsplätze altersgerecht gestaltet werden können, holt die EU-OSHA-Kampagne Best Practice-Beispiele wie Manner vor den Vorhang und fördert zudem den Bekanntheitsgrad bestehender Arbeitnehmerschutz-Initiativen wie „fit2work”. „Eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der EU-OSHA-Kampagne spielen die Sozialpartner sowie die Sozialversicherungsträger”, erklärt Stöger und verweist auf Informationsveranstaltungen in allen Bundesländern. (nov)

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