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Metro aus der Box © Metro Österreich

CEO Arno Wohlfahrter, Werner Wurnig, Geschäftsleiter Metro Wels und Thomas Rudelt, Einkaufsdirektor Metro Österreich.

© Metro Österreich

CEO Arno Wohlfahrter, Werner Wurnig, Geschäftsleiter Metro Wels und Thomas Rudelt, Einkaufsdirektor Metro Österreich.

Redaktion 22.09.2017

Metro aus der Box

Auf der „Metro unboxed” zeigt Metro Österreich, wie Ökostrom den Händler ökologisch antreibt.

WIEN/DÜSSELDORF. Auf der Austellung Metro unboxed des internationalen Handelsriesen in Düsseldorf wurden innovative Handelslösungen präsentiert; besondere Aufmerksamkeit wurde dabei dem österreichischen Beitrag Metro-Express zuteil.

Dabei handelt es sich um ein schnelles, flexibles und nachhaltiges Gastro-Zustellservice – das zunehmend elektrifiziert abläuft. Metro Österreich-Generaldirektor Arno Wohlfahrter zur Elektroauto-Ambition: „Unsere Motivation dahinter war es, zu lernen, wie E-Mobilität funktioniert, denn die Belieferung unserer Kunden ist ein wichtiger Teil unseres Geschäftsmodells. Tatsache ist, dass sich Indus­triezweige zu verschränken beginnen, und neue Eco-Systeme entstehen.” An der ultraschnellen Lieferzeit (innerhalb von drei Stunden) im Raum Wien hat der Elektroantrieb übrigens nichts geändert.

Strom mit Herkunftsnachweis

Aber auch in Sachen Energie und Energiegewinnung hält ­Metro Österreich die ökologische Flagge hoch: „Auch beim Strom werden die Nachverfolgbarkeit und der Herkunftsnachweis zunehmend wichtig”, berichtet Wohlfahrter. Als konkretes Beispiel nennt er St. Pölten; dort wird derzeit ein Null-Energie-Markt gebaut, der im Herbst eröffnet. Sprich: Der Energiebedarf dort wird u.a. über die eigene Photovoltaikanlage generiert. Wohlfahrters Conclusio: „Unser Großmarkt in St. Pölten ist ein Beispiel dafür, dass ein Industriegebäude nicht teurer sein muss, wenn es nachhaltig gebaut wird. Die Betriebskosten des Marktes sind viel geringer, und damit ergibt sich über denLebenszyklus ein sehr erfolgreicher Business Case.” (nov)

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