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Otto will flotter werden © Unito Versand & Dienstleistungen

Unito-Chef Harald Gutschi stellt klar: Die Otto Group leidet nicht an der Digitalisierung – sie gestaltet diese maßgeblich mit.

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Unito-Chef Harald Gutschi stellt klar: Die Otto Group leidet nicht an der Digitalisierung – sie gestaltet diese maßgeblich mit.

Redaktion 26.05.2017

Otto will flotter werden

Die Onlineshops der Otto Group wollen die Expansion mit externen Partnern und mehr Sortimentsfülle beschleunigen.

WIEN. Der Umsatz der mehr als 100 Onlineshops der Otto Group legte weltweit auf vergleichbarer Basis um rund zehn Prozent zu und betrug knapp sieben Mrd. €. Das Onlinebusiness ist somit laut Unito-Chef Harald Gutschi der Wachstumstreiber im Unternehmen: „This is the beginning of the beginning des digitalen Zeitalters”, ist Gutschi überzeugt und legt dar, dass Otto Group „die Digitalisierung nicht erleidet, sondern gestaltet”. Dem entsprechen die dazugehörigen Wachstumsraten: Von 2009 bis 2016 belief sich das durchschnittliche Wachstum im Onlinebusiness nämlich auf satte 24,1%.

Mehr von allem

Für die Zukunft sollen nun mehr Sortiment, mehr Service und intelligentere Beratung die Otto Group im eCommerce noch flotter machen. Schließlich gilt es, für 2022 die ehrgeizige Umsatzzielmarke von 17 Mrd. € zu erreichen; der Stand heute: 12,5 Mrd € (+3,4%).

Dazu passend, wird derzeit Otto.de zu einer Plattform, die stärker mit Marken, Händlern und Influencern vernetzt wird. Anders gesagt: Otto will sich zunehmend für Partner und neue Sortimente öffnen. Derzeit nutzt Otto rund 200 externe Partner. Das Sortiment geht in Richtung zehn Mio. Produkte – eine Verfünfachung. (nov)

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