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Schlumberger schäumt über © Schlumberger

Schlumberger-Vorstand Eduard Kranebitter will weiterhin strategisch wachsen.

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Schlumberger-Vorstand Eduard Kranebitter will weiterhin strategisch wachsen.

Redaktion 06.05.2016

Schlumberger schäumt über

Schlumberger konnte 2015 weiter wachsen: Der Konzernumsatz im Rumpfwirtschaftsjahr beläuft sich auf 167,4 Mio. Euro, und das EBIT legte um 73% auf 5,2 Mio. Euro zu.

WIEN. Der Sekthersteller Schlumberger konnte seinen Absatz im vergangenen Jahr steigern und zumindest im Inland Marktanteile dazugewinnen und so seine Führungsposition in der Gastronomie behaupten, wie aus dem kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht zum Rumpfwirtschaftsjahr 2015 hervorgeht. Der Konzernumsatz lag im Rumpfjahr 2015 (1.4.–31.12.) mit 167,4 Mio. € vergleichsweise um eine zweistellige Prozentgröße höher.

Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) hat um 73% auf 5,2 Mio. € zugelegt, primär durch Ergebniszuwächse in Österreich und die Töchter in Deutschland und den Niederlanden. Das Jahresergebnis stieg von 1,7 auf 2,8 Mio. € bzw. je Aktie von 0,83 auf 1,34 €. 2015 wurden eigene Aktien eingezogen, wodurch sich die Zahl der Stimmrechte von 1,5 Mio. auf rund 1,355 Mio. reduzierte. Je Vorzugsaktie sind für 2015 erneut 0,58 € Dividende geplant.

Herausforderung: Sektsteuer

Den Absatz hat Schlumberger 2015, wie schon vor einigen Wochen kommuniziert, um 3,8% gesteigert, während laut AC Nielsen der gesamte heimische Sektmarkt um 7,5% geschrumpft ist. Das Exportgeschäft und der Umsatz der Deutschland-Tochter hätten sich zuletzt stabil entwickelt. Im gesamten Exportgeschäft wird ein moderates Wachstum erwartet. 2015 waren die Kernmärkte in den Bereichen Sekt und Spirituosen nach Schlumberger-Angaben erneut rückläufig. Grund dafür sei die 2014 wiedereingeführte „wettbewerbsverzerrende und diskriminierende Schaumweinsteuer” sowie die Erhöhung der Alkoholsteuer, heißt es im Bericht. „Unser erklärtes Ziel ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts durch strategisches Wachstum, aufbauend auf der Tradition und Innovationskraft unseres Hauses. Starke Marken, ein schlagkräftiges Team sowie eine gezielte Marktbearbeitung im In- und Ausland stellen die Erfolgsfaktoren für die Weiterentwicklung der Schlumberger Gruppe dar”, so Eduard Kranebitter. (red)

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