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Sorge um Rohstoffe © APA/dpa/Armin Weigel

80% der Inverto-Studienteilnehmer nutzen bereits die Verlagerung hin zu alternativen Beschaffungsmärkten.

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80% der Inverto-Studienteilnehmer nutzen bereits die Verlagerung hin zu alternativen Beschaffungsmärkten.

Redaktion 12.01.2018

Sorge um Rohstoffe

Die Weltmarktlage ist schwankend und eine Studie von Inverto weist auf die Gefährdung der Rohstoffversorgung hin.

KÖLN/WIEN. Rohstoffeinkäufer sind besorgt: Die Rohstoffpreise stellen für die Unternehmen mehr denn je den größten externen Einflussfaktor auf das ­Geschäftsergebnis dar.

Eine aktuelle Studie des Unternehmensberaters Inverto zeigt überdies, dass (neben den Rohstoffpreisen) die reduzierte Verfügbarkeit von Rohstoffen die Geschäftsergebnisse maßgeblich beeinflusst. Auch für die Zukunft rechnet ein Großteil der Teilnehmer mit steigenden Rohstoffkosten und vermehrten ­Versorgungsproblemen.

Handelsbeschränkungen

Dies sind zwei Ergebnisse der Rohstoffstudie 2017, die eine langfristige strategische Ausrichtung notwendig machen, um den Risiken entgegenzuwirken. Beunruhigung geht derzeit insbesondere von den weltpolitischen Entwicklungen aus; Unternehmen sehen den Rohstoffeinkauf durch Handelsbeschränkungen gefährdet. Maßnahmen zur Absicherung sind indes schon im Gange; als Präventivmaßnahme nutzen über 80% der Studienteilnehmer die Verlagerung oder Teilverlagerung hin zu alternativen Beschaffungsmärkten. Für die Beschaffung sehen 42% der Unternehmen einen Einsatz von Business Intelligence-Tools als sinnvoll an. Diese werden bisher von einem Fünftel der Teilnehmer eingesetzt. (nov)

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