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Spar sagt Ja zur Kuh © Spar/Werner Krug

1996 war das Murbodner Rind noch hochgefährdert, heute lebt es bei mittlerweile 500 Bauern, die Spar beliefern.

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1996 war das Murbodner Rind noch hochgefährdert, heute lebt es bei mittlerweile 500 Bauern, die Spar beliefern.

Redaktion 03.02.2017

Spar sagt Ja zur Kuh

Spar Graz rettet das Murbodner Rind; die „Win-win Situation”: 4.500 Bestandsrinder, Murbodner Rindfleisch in Selbstbedienung.

GRAZ. Vor zehn Jahren begann die Partnerschaft zwischen Spar und dem Verein der Murbodnerzüchter; die Rinderrasse, die damals vor dem Aussterben stand, wurde dadurch gerettet. Der Bestand der auf heimischen Almen und Bergbauernhöfen gezüchteten Murbodnern, sichert mittlerweile 500 Bauernfamilien (entspricht rd. 4.500 Kühen) das Einkommen. Der Händler seinerseits punktet mit zarter Fleischqualität beim Konsumenten: „Für uns war es naheliegend, auf heimische und hervorragende Qualität zu setzen”, sagt Spar Steiermark-Geschäftsführer Christoph Holzer. Und: „Unsere Tann-Experten haben den richtigen Schritt gesetzt.”

Gefährdete Rasse

Mitte der 1950er-Jahre gab es österreichweit 270.000 Murbodnerrinder, Anfang der 1970er- Jahre waren es dann zehn Züchter in der Steiermark und 1995 gab es 500 Murbodner Rinder, die Rasse war „hochgefährdet”.

Heute ist sie u.a. als Murbodner Rinderwurst präsent, die zu 100% aus Murbodner Rindfleisch besteht. Seit 2015 gibt es auch das Murbodner Genussweckerl. „2016 folgte die Murbodner Rindfleischwurst, verfeinert mit Käse und Chili”, sagt Siegfried Weinkogl, Leiter Tann Graz. Seit Kurzem ist das Murbodner Rindfleisch in der Selbstbedienungspackung ein Renner. (nov)

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