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Sporthändler will "Beratungsklau" durch Gebühr verhindern © APA / Barbara Gindl

Erst beraten, dann online kaufen wird immer mehr Konsumentenbrauch.

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Erst beraten, dann online kaufen wird immer mehr Konsumentenbrauch.

Redaktion 11.12.2017

Sporthändler will "Beratungsklau" durch Gebühr verhindern

Ein auf Bogensportgeräte spezialisierter Sportartikelhändler verlangt Beratungspauschale gegen Onlinekäufe.

WIEN. Viele Kunden lassen sich bis ins Detail über Produkte beraten, kaufen dann aber im Internet, weil es da oft billiger ist. Manche Händler wehren sich jetzt und verlangen bei Nichtkauf eine Beratungsgebühr. So etwa Helmuth Traxler, Fachhändler für Bogensportgeräte in Wien-Liesing.

Er habe sich entschieden, 35 € Beratungspauschale einzuheben. Diese werde refundiert, wenn der Kunde bei ihm dann auch kauft. Die Beratung sei ein Kostenfaktor, den "Beratungsklau" wolle er durch eine Gebühr unterbinden, sagt der Sportartikelfachmann. Bei Wirtschaftskammer und Einkaufsstraßen-Vereinen wird nun intern diskutiert, ob das eine permanente Lösung sein kann. Noch zögern viele, die Gebühr einzuführen. (APA)

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