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Traditionsunternehmen Henkel baut weiter aus © Henkel

Produktive Wiener Produktionsstätte: Im Jahr 2016 wurden hier 270.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel produziert.

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Produktive Wiener Produktionsstätte: Im Jahr 2016 wurden hier 270.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel produziert.

Redaktion 22.11.2017

Traditionsunternehmen Henkel baut weiter aus

90 Jahre Henkel in Wien – heute betreibt der deutsche Konzern hier die größte Produktionsstätte für Flüssigwaschmittel in Europa.

WIEN. Am 23. November 1927, also vor genau 90 Jahren, wurde die „Persil-Gesellschaft Henkel & Voith“ in Wien-Erdberg gegründet. Heute ist das Unternehmen, inzwischen Osteuropa-Zentrale, immer noch an diesem Standort beheimatet - und betreibt hier die größte Produktionsstätte für Flüssig-Waschmittel in Europa. Zuletzt wurde wieder ausgebaut, die elfte Produktionslinie zur Herstellung des Premium-Weichspülers Silan Suprême ging in Vollbetrieb. „Der Standort Wien hat für Henkel große Bedeutung“, erklärt Birgit Rechberger-Krammer, Präsidentin der Henkel CEE. „Wien bietet hervorragend ausgebildete Fachkräfte, eine sehr gute Verwaltung sowie eine hervorragende Lebens- und Umweltqualität. Außerdem ist Wien die Brücke zwischen West- und Osteuropa. Das und die Expertise unserer Mitarbeiter haben es letztlich ermöglicht, den Wiener Henkel-Standort so erfolgreich zu machen.“

Henkel betreibt in Wien zudem die größte Produktionsstätte für Flüssigwaschmittel in Europa. „Im Jahr 2016 haben wir hier 270.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel produziert“, weiß Alfred Smyrek, Werksleiter Wien. 85% der in Wien hergestellten Produkte werden in mehr als 20 Länder exportiert. Die elfte und damit jüngste Produktionslinie dient der Herstellung des Premium-Weichspülers Silan Suprême. „Das Werk Wien ist nicht nur durch seine zentrale, innerstädtische Lage einzigartig“, so Smyrek weiter. „Wir können uns glücklich schätzen, ein so hochmotiviertes, flexibles und exzellent ausgebildetes Team zu haben.“ Der Produktionsstandort in Wien punktet zudem durch seinen hohen Grad an Automatisierung. So benötigt es gerade einmal sechs Minuten vom PET-Rohling bis zur Verladung des Fertigprodukts in den LKW.

Meilensteine der Henkel-Geschichte in Wien
1886    Erstmals werden Henkel-Produkte in Österreich verkauft.
1927    Gründung der „Persil-Gesellschaft Henkel & Voith“ in Wien.
1934    Viele Österreicher erleben mit dem abendfüllenden Film „Wäsche – Waschen – Wohlergehen“ ihren ersten Tonfilm.
1945    Die Firma liegt in Trümmern und muss sukzessive neu aufgebaut werden.
1950    Persil „in Friedensqualität“ mit Faserschutz wird wieder am österreichischen Markt eingeführt.
1957    Das Klebstoff-Geschäft wird aufgebaut.
1958    Gründung der Soterius & CO GmbH zur Vermarktung der Henkel Kosmetik-Palette.
1969    Die Fotoausstellung „So denken die Österreicher über Sauberkeit“, die in fast allen Bundesländern gezeigt und von über 200.000 Personen besucht wird, soll einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung der Bevölkerung in Sachen Hygiene und Umweltschutz leisten.
1987    Das erste Joint Venture mit westlicher Beteiligungsmehrheit wird in Budapest (Ungarn) gegründet.
1996    Integration des Schwarzkopf-Geschäfts.
1997    Integration von Loctite.
1998    Umbenennung der Henkel Austria Gruppe in Henkel Central Eastern Europe.
2005    Eröffnung des Zentrallagers in Wien-Meidling.
2010    In Wien fließen 30 Mio. € in das Werk Erdberg und das Zentrallager Meidling.
2013    Im Waschmittel-Werk in Wien werden nur noch flüssige Wasch- und Reinigungsmittel hergestellt.
2017    Die elfte Abfülllinie geht in Vollbetrieb, Birgit Rechberger-Krammer tritt die Nachfolge von Günter Thumser als Präsident der Henkel CEE an.

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