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Voll am Gaspedal © Unito/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Unito-Chef Harald Gutschi will im Onlinebusiness bereits in wenigen Jahren drei bis fünf Mio. Artikel anbieten.

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Unito-Chef Harald Gutschi will im Onlinebusiness bereits in wenigen Jahren drei bis fünf Mio. Artikel anbieten.

christian novacek 29.09.2017

Voll am Gaspedal

Unito übertrifft alle Umsatzerwartungen; Chef Harald Gutschi hat besonders im Online-Geschäft hohe Erwartungen.

••• Von Christian Novacek

GRAZ. Die Versandhandelsgruppe Unito – zu ihr gehören die Marken Quelle, Otto und Universal – hat im ersten Geschäfts-Halbjahr 2017/18 eine Umsatzsteigerung von 22,6% auf 205,4 Mio. € hingelegt. Damit sind die eigenen Erwartungen – 10 bis 20% plus – übertroffen worden. Die Gruppe mit Sitz in Salzburg und Graz verdankt den Schub vor allem dem Handel im Internet.

Stark im Digital Retail

182,7 Mio. € oder annähernd 90% des Umsatzes in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs (1. März bis 31. August) gingen auf den Onlinehandel zurück; dieser Bereich sei weiterhin wachsend. Unito betreibt zurzeit 21 Online-Shops in sieben Ländern.

Das Wachstum führt die Gruppe unter anderem auf Investitionen in neue Technologien in der Größenordnung von rund fünf Mio. € im abgelaufenen Geschäftsjahr zurück. Außerdem sei das Sortiment weiter ausgebaut worden: Inzwischen werden auf den Plattformen über eine Mio. Artikel und rund 5.000 Marken angeboten, sagte Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung. Pro Monat kämen über 20.000 neue Artikel dazu. „Bereits in wenigen Jahren wollen wir unseren Kunden eine Auswahl von drei bis fünf Millionen Artikeln und eine noch viel breitere Auswahl an Marken und Sortimentsgruppen bieten”, kündigte er an.
Am gesteckten Umsatzziel für das gesamte Geschäftsjahr von 375 bis 410 Mio. € hält Unito fest; mittlerweile gehe man davon aus, dass die Gruppe erstmals in ihrer Geschichte einen Umsatz von mehr als 400 Mio. € erzielen kann, so Gutschi.

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