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Beliebtes Dessert zum Trinken
21.04.2015

Beliebtes Dessert zum Trinken

Steirische Innovation Die im Vorjahr lancierte Getränkeneuheit Omi’s Apfelstrudel kommt bei Konsumenten und Investoren sehr gut an

Crowdfunding bringt das Kapital für den Ausbau des globalen Vertriebs.

Graz. Aus der ein wenig schrägen Idee, eines der beliebtesten Desserts Österreichs, den Apfelstrudel, in eine trinkbare Form und eine unverwechselbare Verpackung zu bringen, entstand im Vorjahr die Fruchtsaftinnovation Omi’s Apfelstrudel.

„Omi’s Apfelstrudel ist ein Lifestyle-Getränk und wird als gesundes Premium-Produkt platziert. Die Freude bei der Erinnerung an die Großmutter zaubert bei jedem weltweit ein Lächeln auf die Lippen – der Omi-Effekt”, erklären die Omi-Erfinder Mike Reiter, Philipp Maier und Fred Kendlbacher die Besonderheit des veganen, naturtrüben Apfelsafts, der ohne Konzentrat und zusätzlichen Zucker oder Konservierungs- und Farbstoffe nur mit einer Prise natürlichen Zimtaromas hergestellt wird.

Ein internationaler Erfolg

Ein Konzept, das bei den Verbrauchern sehr gut ankommt. Bereits neun Monate nach der Markteinführung gibt es die Omi in mehr als 5.000 Verkaufsstellen. Dazu zählen die großen Lebensmittelhandels-Ketten Spar, Eurospar, Interspar, Billa, Merkur, dm, Adeg, Metro, Sutterlütty, AGM sowie C+C Pfeiffer. Der trinkbare Apfelstrudel hat aber bereits Fans in 14 Ländern rund um den Globus. Omi’s Apfelstrudel gibt es unter anderem in Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Staaten sowie den USA und Japan.

Fans und Investoren

Insgesamt sind bisher eine Mio. Flaschen verkauft worden, das junge Unternehmen war aber überzeugt, dass der Plafond damit noch nicht erreicht ist. Und es hat sich gezeigt, dass das innovative Produkt auch dem Geschmack von Investoren entspricht. Innerhalb von nur 32 Stunden sammelte Omi’s Apfelstrudel über dieCrowdfunding-Plattform Green Rocket 249.990 Euro (angepeilt hatte man ursprünglich „nur” 125.000 Euro). Mit dem Kapital soll die weitere Vertriebsoffensive finanziert werden. Sowohl die Produktion als auch die Abfüllung erfolgen in Öster-reich – in einer der modernsten ­Anlagen Europas – und sind bereits für eine deutliche Nachfragesteigerung gerüstet. Denn die Kapazitäten sind für eine Jahresproduktion von bis zu 200 Mio. Flaschen jährlich ausglegt. (red)

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