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Beständigkeit
Chefredaktion Dinko Fejzuli[d.fejzuli@medianet.at] 09.10.2015

Beständigkeit

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!
Für manche Dinge benötigt es gar keine Marktforschung – die hat man im Gefühl, beziehungsweise schon kleine Umstände und Tatsachen belegen und bestätigen das eigene, meist richtige Gefühl.

So etwa jenes, dass – weil sich so viele aus der klassischen Medienwelt so vor dem Web 2.0 fürchten, weil sie noch kein richtiges Rezept gefunden haben, auch hier wirtschaftlich erfolgreich zu sein – Zeitungsartikel auf Facebook dann viel öfters geteilt werden, wenn es sich um ein Foto des gedruckten Textes handelt, als wenn man nur eine auf den ersten Blick nicht vielsagende Internet-Url „shared”. Wie gesagt: alles nicht durch eine Erhebung belegt und bestätigt, aber im täglichen Leben so erfahren. Und wer solche Dinge gern mit Zahlen belegt haben möchte, der braucht nur einen Blick auf eine kürzlich vom VÖZ gemeinsam mit der österreichischen Druckerei-Branche unter dem Titel „Mythen & Fakten” präsentierte Untersuchung werfen.
Diese belegt es auch wissenschaftlich valide: Print lebt, das gedruckte Produkt und vor allem dessen Inhalt hat eine hohe Glaubwürdigkeit bei den Lesern – auch und insbesondere aufgrund des Trägermediums Papier.
Denn während das Netz vor allem eines ist, nämlich flüchtig, hat Papier einen Wert, der gerade in diesen Zeiten besonders wichtig ist: Beständigkeit.

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