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Die digitale Iris © eyepin/rtanzer@richardtanzer.com

eyepin-Chef Franz Kolostori liest seinen Kunden den Wunsch von den Augen ab.

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eyepin-Chef Franz Kolostori liest seinen Kunden den Wunsch von den Augen ab.

Andrea Gautsch 18.03.2016

Die digitale Iris

Der Unterschied zwischen Marketing Automation und Marketing Intelligence ist jener zwischen Quantität und Qualität.

••• Von Andrea Gautsch

WIEN. Als das Internet Einzug hielt und eine immer größere Rolle im täglichen Leben vieler Menschen zu spielen begann, war in der Branche schnell klar, dass digitale Marketingmaßnahmen in Zukunft immer wichtiger werden. Seit dieser Zeit stehen Marketingabteilungen rund um den Globus vor derselben Aufgabe: Wie erreiche ich die Menschen, die mein Produkt, meine Dienstleistung oder meine Information auch interessiert?

Maßnahme: Lead-Volumen

Noch vor zehn Jahren schien das einzige vernünftige Maß, um den Erfolg einer Online-Marketingmaßnahme zu messen, das „Lead-Volumen” zu sein, also die bloße Zahl an Menschen, die man durch seine Maßnahme erreicht hat.

Was es genau bedeutet, jemanden zu „erreichen”, ist eine Frage, auf die es wohl so viele Antworten wie Experten gibt.
Hingegen scheint es, als würde mittlerweile Einigkeit über die Bedeutung von Analysetools herrschen. War die schiere Menge an „Leads” damals die einzige Kennzahl, verfügt man heute über neue Datenquellen, bessere Werkzeuge und eine technisch immer ausgefeiltere Integration derselben, die es erlaubt, dieses Wissen auch unmittelbar in eine Wertschöpfung umzuwandeln.

Big Data vs. Good Data

Der Weg von „Big Data” zu „Good Data” scheint über eine wichtige Erkenntnis zu führen: Die Explosion der Datenmengen der letzten Jahre hat das Ökosystem Marketing grund­legend verändert.

Die Auswertung dieser Daten und der gewinnbringende Einsatz dieser Analyseresultate ist die große Herausforderung der unmittelbaren Zukunft.
Konkret bedeutet das, eine Technologie zu schaffen, die den richtigen Kunden, das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt anbietet.
„Noch vor wenigen Jahren mussten wir auf den perfekt motivierten Kundenbetreuer vertrauen, der schon beim Betreten des Hauses dem Kunden all seine Wünsche von den Augen abgelesen hat. Heute müssen wir das beim Betreten des (eCommerce)Portals eben digital schaffen”, meint Franz Kolostori, Geschäftsführer des E-Mail Marketing-Anbieters eyepin. Das richtige Lesen dieser „digitalen Iris” bestimmt laut Kolostori den Erfolg einer Kampagne. Die Kunst liege nicht darin, massenhaft Daten zu erheben, sondern „Technologien zu entwickeln, die den Marketingabteilungen einfach aufbereitete Daten liefern und intuitiv bedienbare Funktionen anbieten”.

Tag und Nacht mitdenken

Was die Lösungen der Zukunft also tatsächlich „intelligent” oder „smart” macht, ist ihr Vermögen, für Marketer Tag und Nacht „mitzudenken”.

Intelligente Lösungen müssen die individuellen Interessen der Kunden berücksichtigen, sie mit passenden Angeboten zum richtigen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung ihres geografischen Umfelds persönlich ansprechen.
Bei bis zu 5.000 täglichen Werbebotschaften pro Konsument scheint diese hochspezifische Direktansprache die einzige Möglichkeit zu sein, jene Schutzhülle zu durchstoßen, die Digital Natives schon längst um sich aufgebaut haben.
Weitere Informationen zu dem Unternehmen eyepin und dessen Technologien unter: www.eyepin.com

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