SPECIALS
„Die Nutzung mobiler Kanäle ist heute ein absolutes Muss” © panthermedia.net/rid
© panthermedia.net/rid

adrian ortner 23.06.2015

„Die Nutzung mobiler Kanäle ist heute ein absolutes Muss”

Get Smart(phone) „Werbemittel müssen auf mobile Endgeräte abgestimmt sein. Wird die Touchscreen-­Navigation unterstützt, interagieren die User spontan und interaktiv”, sagt Georg Klauda, Geschäftsführer von Goldbach Audience, und erläutert die aus seiner Sicht wichtigen Trends und Entwicklungen.

Wien. Der Anteil der Internetnutzung mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets liegt laut ÖWA Basic-Messung vom April 2015 bereits bei 38,8% – und somit um satte 46% mehr als noch vor einem Jahr. Ein weiterer Beleg für die nach wie vor steigende mobile Nutzung der Österreicher: Der Google Consumer Barometer 2014; er zeigt, dass 92% aller Österreicher Mobile Phones nutzen, gefolgt von Computern mit 79%. Darüber hinaus verwenden bereits 23% der Nutzer das Smartphone bei ihrer Kaufentscheidung. Auch hier gilt: Tendenz steigend.

Mobiler Kanal ein Muss

„Mit diesen Grundlagen wird klar, dass klassische Online-Kampagnen nicht mehr alle Nutzer erreichen können und die Reichweite innerhalb der jeweiligen Zielgruppe absinkt. Weit kritischer dürfte in diesem Zusammenhang die Tatsache sein, dass Werbetreibende, die den mobilen Kanal auslassen, der Konkurrenz freiwillig Spielraum überlassen, Kunden abzuwerben”, so Georg Klauda, Geschäftsführer von Goldbach Audience.
Dabei könne die Einschätzung entstehen, dass vor allem die Jungen – die sogenannten Digital Natives – das mobile Internet intensiv nutzen und die eigene Zielgruppe nicht diesem Alterssegment entsprechen würde. Klauda: „Letztlich nutzen die österreichischen User jedoch verschiedene Geräte, um auf digitale Inhalte zuzugreifen, weshalb nicht die Frage des Alters sondern die Tatsache, dass die Mehrheit der Österreicher ‚Multiscreener' sind, ausschlaggebend ist.”

Parameter „Navigation”

Laut Goldbach Multiscreen-Studie nutzen 97% der Personen, die gerade TV-Inhalte konsumieren, noch mindestens ein internetfähiges Gerät während des Fernsehens. Längst ist die Navigation im Zuge der Planung einer mobilen Kampagne zum essenziellen Parameter geworden. Der Hintergrund: Durch die Einführung des Touchscreens hat sich „Swipen”, „Tappen” oder „Zoomen” zu einer eigenen Navigationsform etabliert.
„Diese ist nicht nur charakteris-tisch, sondern schon so weit etabliert, dass wir intuitiv und spontan navigieren und uns dann und wann selber dabei ertappen, wie wir auf unserem Notebook versuchen, ohne Erfolg durch ‚Swipen' zum Beispiel auf einer Website zu surfen”, bringt Klauda ein schönes Beispiel. Inzwischen auch schon regelmäßig zu beobachten: Printleser, die versuchen, einen Artikel mit zwei Fingern näher zu zoomen (was nach wie vor niemandem gelungen ist).
Der Geschäftsführer weiter: „Werbemittel, die nicht auf den mobilen Usecase abgestimmt sind, folgen falschen Navigationsgrundlagen. Wird die Touchscreen-Navigation unterstützt, interagieren die Nutzer spontan und intuitiv.”
Goldbach Audience Austria, der Experte für Online, Video, Mobile und Performance Marketing mit Sitz in Wien, hat den Trend frühzeitig erkannt und setzt auf Mobile Advertising mit großflächigen und aufmerksamkeitsstarken Werbeformaten. Das Goldbach Mobile Network verfügt dabei auf mobilen Websites und Apps über eine Reichweite von nicht weniger als 2.600.000 Unique Clients sowie 150.000.000 Ad Views.

Mobiles Targeting

Georg Klauda: „Vor allem neue Werbeformen wie das ‚Video Content Ad' punkten durch aufmerksamkeitsstarkes Bewegtbild, das direkt im Content der Website integriert ist, was wiederum bei den Nutzern von mobilen Endgeräten sehr gut ankommt.”
Neben innovativen Werbeformaten bietet das Goldbach Mobile Network auch umfangreiche Targetingmöglichkeiten. „Beispielsweise können bei mobilen Werbekampagnen mittels Location Based Advertising (LBA) über die Ansteuerung des GPS-Moduls der mobilen Endgeräte exakt bestimmte Regionen angesteuert werden”, so Klauda. Einzelne mobile Websites oder Apps böten zudem zusätzliche Möglichkeiten wie etwa die Caller Identification App (CIA).
Dank ihr sehen User bei ein- sowie ausgehenden Anrufen einer fremden Nummer automatisch den zugehörigen Namen oder die Firma. Klauda zum Mehrwert: „Für Werbekunden bietet dies besondere Pluspunkte, denn alle Firmen werden Branchen zugeordnet, auf welche getargetet werden kann. So kann etwa eine Bank ihre mobile Kampagne stets dann ausspielen, wenn der User mit seinem aktuellen Bankberater telefoniert hat, und durch dieses punktgenaue Targeting eventuell verärgerte Kunden leicht abwerben.”
Das Goldbach Mobile Network bietet Kunden ein Portfolio von über 40 mobilen Websites und Apps, wie z.B. die Apps von CIA, Southpark und Xing sowie die mobilen Websites von Bazar, Cineplexx, Doodle und KroneHit. Neu sind die Online- und Mobile- Auftritte von Discovery Networks, die klassische und großflächige Werbeformate, aber auch die besonders beliebten und aufmerksamkeitsstarken Pre-Rolls bieten, die vor jedem Video- oder Radio-beitrag gezeigt werden.

Vermarktung von radio.at

Ebenso neu ist die exklusive Vermarktung der Plattform radio.at. „Goldbach Audience”-Kunden stehen jetzt auch jene rund 200.000 Unique Clients mit 737.000 Visits und 1,5 Mio. Page Impressions zur Verfügung, die über radio.at mehr als 20.000 Radiosender empfangen. Zur Website ist eine kostenlose App für alle relevanten Betriebssysteme für Smartphones und Tablets verfügbar. Eine optimierte Suche und individuelle Merklisten ermöglichen einen schnellen Zugriff auf persönliche Lieblingssender. Ein neues Magazin liefert zudem Hörinspirationen für zu Hause und unterwegs.
„Wir freuen uns, mit Goldbach Audience einen professionellen Partner für die Vermarktung unserer Plattform in Österreich gefunden zu haben und sind überzeugt, dass sich das Portfolio optimal mit unserem Angebot ergänzt, sodass sich für Werbekunden vorteilhafte Synergieeffekte ergeben”, so Bernhard Bahners, Geschäftsführer von radio.net/radio.at.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema