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EditorialWas wirklich zählt
Herausgeber Oliver Jonke[o.jonke@medianet.at] 04.11.2016

Editorial
Was wirklich zählt

Liebe Leserinnen und Leser!
Rund 5% der österreichischen Bevölkerung sind pflegebedürftig. Der Bund sieht dafür immerhin 2,5 Mrd. Euro vor. Bedauerlicherweise ist das aber viel zu wenig. Wer sich mit der Zukunft seiner älter werdenden Angehörigen und mit seinem eigenen Altern beschäftigt, stößt früher oder später zwangsläufig darauf, wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzusorgen, um dann später in Würde gut leben zu können.

Auf Initiative von Nürnberger Versicherung-Vorstand Kurt Molterer nahmen sich Claus Spruzina, Vertreter der Notariatskammer, Manfred Feichtenschlager und Klemens Manzl vom Hilfswerk, Christoph Berghammer vom Fachverband der Versicherungsmakler sowie Peter Weixelbaumer von Medical Management International als Insider des Themas an. In ihrem gemeinsamen Auftrag werden von Gesundheitsexperte Skender Fejzuli die Ergebnisse ihrer Diskussion sowie ihrer weiterführenden Empfehlungen in diesem Dossier zusammengefasst.


Mit freundlichen Grüßen

Oliver Jonke
Herausgeber

PS:
Noch eine Buchempfehlung: Einen wertvollen Einblick in die ebenso herausfordernde wie verantwortungsvolle tägliche Arbeit im Pflegebereich gibt das im Goldmann Verlag erschienene Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen”. Der Autorin (und Pflegerin) Bronnie Ware haben ihre Patienten ihre wichtigsten Einsichten mitgegeben:
1. Nicht mehr Mut gehabt zu haben, sich selbst treu zu bleiben und dabei nur so gelebt zu haben, wie es andere erwartet hatten
2. Zu viel gearbeitet zu haben
3. Nicht den Mut gehabt zu haben, den eigenen Gefühlen Ausdruck zu verleihen
4. Den Kontakt zu Freunden nicht gehalten zu haben
5. Sich nicht mehr Freude gegönnt zu haben.
Dieses Buch regt dazu an, nicht nur über die Zukunft, sondern auch über das Hier und Jetzt nach­zudenken.

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