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Extrawürstel für Europa © Facebook

Neue Ordnung Moments gruppiert Fotos nach Orten und ordnet sie den fotografierten Personen zu – die Namen müssen allerdings manuell zugeordnet ­werden.

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Neue Ordnung Moments gruppiert Fotos nach Orten und ordnet sie den fotografierten Personen zu – die Namen müssen allerdings manuell zugeordnet ­werden.

Redaktion 20.05.2016

Extrawürstel für Europa

Nach Widerstand von Datenschützern überarbeitet ­Facebook seine Foto-App „Moments” für Europa.

MENLO PARK. Facebook bringt seine Foto-App Moments, mit der man unkompliziert Bilder mit Freunden teilen kann, wegen des Widerstands von Datenschützern fast ein Jahr später und in einer überarbeiteten Version nach Europa. In den USA greift die Software auf die automatische Gesichtserkennung von Facebook zurück, um die abgebildeten Personen auszuwählen, die die Fotos ­bekommen sollen.

Manuelle Eingabe notwendig

In der neuen Variante für Europa und Kanada muss ein Nutzer den in Bildern entdeckten Gesichtern erst manuell Namen zuordnen. Alle Daten würden nur in der App gespeichert und komplett entfernt, wenn sie gelöscht werde, erklärte Produktmanager Will Ruben zum Start der überarbeiteten Version. Ähnlich funktioniert auch die Zuordnung von Gesichtern in gängigen Foto-Bearbeitungsprogrammen.

Moments gruppiert mit dem Smartphone aufgenommene Bilder nach Orten und fotografierten Personen; danach kann man die Fotos zum Beispiel von einer Hochzeit oder einem Ausflug mit ausgewählten Freunden teilen.
Die Analyse der Fotos werde hauptsächlich auf dem Smartphone selbst erledigt, sagte ­Ruben. Auf die Cloud-Infrastruktur von Facebook werde nur für die nötigen Rechen-Ressourcen zugegriffen, zum Beispiel wenn Informationen wie der Abstand zwischen den Augen verarbeitet würden; dort würden aber keine Daten gespeichert, betonte er. (APA)

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