SPECIALS
Industrie 4.0 © Röchling Lerpia Papertech

Peter Eckerstorfer, Geschäftsführer der Röchling Leripa Papertech: „Industrie 4.0 ist ein attraktiver Sektor für uns.”

© Röchling Lerpia Papertech

Peter Eckerstorfer, Geschäftsführer der Röchling Leripa Papertech: „Industrie 4.0 ist ein attraktiver Sektor für uns.”

09.10.2015

Industrie 4.0

Mit Robasmart hat bei Röchling Leripa Papertech die Zukunft der intelligenten Papierproduktion schon begonnen.

OEPPING. Röchling Leripa Papertech – Innovationsführer bei Verschleißteilen für die Papiermaschine – nimmt als erstes Unternehmen das zukunftsweisende Thema Industrie 4.0 auf und entwickelt mit Robasmart eine neue „smarte” Produktlinie von Verschleißteilen.

Erste Produkte am Markt

Aus den mit Funk und Sensoren ausgestatteten Teilen werden einzelne Werte abgelesen und an den Steuerstand der Papiermaschine weitergegeben. Anfallende Korrekturen können dann mit dem Smart-System manuell oder vollautomatisch durchgeführt werden. Die einzelnen Komponenten der Papiermaschine können separat aufgerüstet und auch jederzeit nachgerüstet werden.

Die ersten beiden Produkte der Robasmart-Linie sind Smarttable und Smartroll.
Im Bereich der Siebpartie werden unter anderem Entwässerungselemente digitalisiert, die horizontal und vertikal verstellbar sind; dadurch wird eine individuelle und qualitativ noch bessere Produktion einzelner Papiersorten, vor allem im sensitiven Bereich nach dem Stoffauflauf, ermöglicht.
In der Pressenpartie werden Dichtleisten mit Sensoren ausgestattet, die z.B. Temperatur, Verschleiß und Wasserverbrauch messen. Diese kommunizieren miteinander und können dadurch den Prozess optimieren, visualisieren und zusätzlich den Rohstoffverbrauch deutlich reduzieren.

Eigenes Entwicklungszentrum

Röchling Leripa verfügt über ein hauseigenes Kompetenzzentrum mit Versuchsaggregaten, damit die neuesten Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung unmittelbar und praxisnah unter realistischen Bedingungen erprobt werden können.

Abgesehen von der Bedienerfreundlichkeit und der Sicherheit punkten die smarten Produkte auch wirtschaftlich, und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Smart ist wirtschaftlich

Instandhaltungen müssen nur noch bei Bedarf und nicht vorbeugend durchgeführt werden. Das spart Kosten, bringt längere Produktionszeiten und sorgt für eine bessere Auftragsplanung. Darüber hinaus tragen die intelligenten Maschinenteile wesentlich zur Steigerung der Papierqualität bei und reduzieren den Verbrauch von Wasser, Energie und Fasern deutlich.

Weitere Pläne

„Unsere Vision ist es, in den nächsten zwei Jahren viele weitere Verschleißteile in der Papiermaschine, aber auch in anderen Industrien smart zu machen”, sieht Peter Eckerstorfer, Geschäftsführer der Röchling Leripa Papertech, im Konzept von Industrie 4.0 einen attraktiven Sektor für sein Unternehmen. (red

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema