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Käsemarken unter der Lupe © panthermedia.net/Z Jan

Brand Navigator zeigt auf, welche Emotionen mit Käsemarken verbunden werden.

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Brand Navigator zeigt auf, welche Emotionen mit Käsemarken verbunden werden.

19.05.2015

Käsemarken unter der Lupe

Brand Navigator Studie des Marktforschungsinstituts market untersuchte die emotionalen Komponenten rund um verschiedene Käsemarken

28 Prozent der Österreicher essen „so gut wie täglich” Käse – darunter befinden sich vor allem Frauen und ältere Menschen.

Linz. Ist Käsemarke gleich Käsemarke? Das Marktforschungsinstitut market ging dieser Frage nach und hat für seinen neuen Brand Navigator im Zuge von 536 Online-Interviews Käsemarken untersucht und anhand definierter Kennwerte geprüft. Neben der Klarheit der Markenbilder wurde auch der emotionale Zugang zu den Käsemarken erhoben und ein Anforderungsprofil an Käsemarken erstellt und dessen Erfüllung gemessen.

„Der Grundgedanke hinter der Studie ist, den emotionalen Zugang zu verschiedensten Marken zu erheben. Es geht dabei darum, ‚Soft Facts' und nicht etwa ‚Hard Facts' wie die Werbeerinnerung oder dergleichen zu erheben. Der emotionale Zugang zu Marken ist deshalb interessant, weil ein guter emotionaler Zugang als Basis für einen guten Verkauf einer Marke angesehen werden kann”, so Julia Gibus, Forschungspartnerin bei market.

Konsumhäufigkeit von Käse

Die aktuelle Studie „Käsemarken 2015” lässt den Schluss zu, dass Käse für die Österreicher eine wichtige Ernährungsrolle spielt. Gibus: „Betrachtet man die 28 Prozent der ‚so gut wie täglich'-Käsekäufer beziehungsweise -esser, so ist zu erwähnen, dass mehr Frauen (31 Prozent) als Männer (25 Prozent) sowie Personen aus der Alterskategorie 50+ beinahe täglich auf Käse zurückgreifen. Dies dürfte daran liegen, dass Frauen und ältere Menschen besonders daran interessiert sind, sich wertvoll zu ernähren. Milchprodukte – und vor allem auch Käse – werden als gesunde und wertvolle Nahrungsmittel angesehen.”

Die abgefragten Marken

Bei der Auswahl der Marken, die von Alma bis Woerle reicht, wurde Wert auf eine möglichst breite Spanne gelegt. So wurden zum Beispiel sowohl mehrere Weich- als auch Hartkäsemarken in die Bewertung aufgenommen, deren Ergebnisse dann auch direkt miteinander vergleichbar sind.
„Darüber hinaus wird Wert darauf gelegt, möglichst viele heimische Marken in die Bewertung aufzunehmen, da eine österreichische Studie vor allem auch für heimische Marken von Interesse sein kann”, so Julia Gibus. Und wie gelangt man zur „Klarheit des Markenbildes”? Gibus: „Es wird somit erhoben, ob die Befragten denken, ein klares Bild von einer Marke zu haben, beziehungsweise diese auch charakterisieren zu können. Die eigentliche Beschreibung der Marken erfolgt sodann unter ‚spontane Assoziationen'.” (red)

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