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Keine Chance für Betrüger und Fälscher © panthermedia/gualtiero boffi
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Redaktion 03.03.2017

Keine Chance für Betrüger und Fälscher

Der höchstmöglichen Sicherheit zweiter Teil: „Fraud Detection”-Systeme können Betrugsversuche schon im Ansatz erkennen.

WIEN. „Der Betrug ist ein Grundübel des Menschen”, definierte Torquato Accetto. „Er ist ein Missbrauch der Vernunft, seiner höchsten Gabe.”

Vier „klassische” Betrugsmuster sind es, die CRIF mit Hilfe verschiedener Lösungen zu verhindern helfen bzw. bereits „im Keim ersticken” kann:

1. Die erfundene Person

Bei diesem Betrugsmuster sind Name und Rechnungsadresse komplett erfunden. Als Lieferadresse verwendet der Betrüger die seine und bekommt daher auch die Ware, während die Rechnung im Nirwana landet.

2. Der Identitätsdiebstahl

Im Unterschied zu Fall 1 werden hier Name und Rechnungsadresse einer realen Person verwendet. Der Betrüger erhält auch bei diesem Muster die Ware an seine Adresse, während sich die reale Person über die Rechnung „freuen darf”.

3. Der Übernahmebetrug

Name und Adresse stammen von einer realen Person, an der Liefer­adresse übernimmt aber der Betrüger mit einem gestohlenen oder gefälschten Ausweis die Ware. Wie in Fall 2 geht die Rechnung an die reale Person.

4. Der Händlerbetrug

Bei diesem Betrugsmuster ist der Händler eingeweiht, kennt die falsche Identität des vermeintlichen Kunden und wälzt somit das Risiko auf den Lieferanten ab.

Sicherheit dank Video Calls

„Wird jedoch Video-Identifikation im Distanzhandel oder am Point of Sale (POS) eingesetzt, kann man Betrügereien auf die Spur kommen bzw. betrügerische Personen von vornherein abschrecken”, verspricht CRIF-Chef Boris Recsey. So sind bei den Video Calls über das Videoident-Center von WebID Solutions bereits ein halbes Dutzend Betrüger frühzeitig aufgeflogen und wurden der Polizei übergeben.

Sichere Übertragungswege und sichere Server, wie sie von CRIF/WebID Solutions im Rahmen ihrer Produktpalette offeriert werden, sind ebenfalls eine wesentliche Grundvoraussetzung. „Solche Datenbanken können durchaus beachtliche Größen erreichen und sollen auch möglichst viele Informationen enthalten”, hält CRIF-Chef Boris Recsey eine möglichst große Datendichte für ein zusätzliches Sicherheitsfeature zur Verhinderung von Betrügereien. „Je mehr Daten enthalten sind, desto größer sind die Möglichkeiten zur sogenannten Fraud Prevention. Damit steigen die Chancen sehr stark, ­einen Betrugsversuch frühzeitig zu entdecken.”
Hier kommt die Zusammenarbeit von CRIF und WebID Solutions besonders zum Tragen: WebID Solutions steuert Know-how beim Erkennen von Ausweis-Frauds bei, und CRIF liefert Infos zum Verhaltens-Fraud. Diese Kombination ergibt beste ­Voraussetzungen, um Betrug extrem zu minimieren bzw. überhaupt zu ­vermeiden.

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