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Lochkäse mit gleichem Gewicht © Koelnmesse

Automatisierung spielt in der Molkereiindustrie eine immer wichtigere Rolle.

© Koelnmesse

Automatisierung spielt in der Molkereiindustrie eine immer wichtigere Rolle.

19.05.2015

Lochkäse mit gleichem Gewicht

Anuga Vorgestellt wurde u.a. ein neuer Röntgenscanner

Köln. Der Konsument von heute legt nicht nur Wert auf einwandfreie Produkte, sondern zunehmend auch auf eine verantwortungsvolle Fertigung. Auf der letzten Anuga FoodTec in Köln standen deshalb Verfahren im Vordergrund, die alle Aspekte im Produktionsprozess von Molkereien und Käsereien abdecken – von der thermischen Behandlung über die Abfüllung bis hin zur Verpackung und Palettierung.

Präsentiert wurden u.a. Anlagen, die für Erzeugnisse auf höchstem Niveau sorgen. Darunter waren Separatoren, Homogenisatoren, Wärmetauscher, Ventile und Pumpen, UHT-Anlagen und komplette aseptische Abfülllinien (ESL). Die Aussteller stellten auch Schneidemaschinen für Laib- und Blockware für die Portionierung von Käse vor. Zu sehen waren u.a. Standardmesser, Ultraschall-Sonotroden oder Draht, die von cremigem Blauschimmelkäse über weichen Tilsiter bis hin zu altem Gouda die verschiedensten Käsesorten schneiden und verarbeiten.
Es wurde auch der Frage nachgegangen, wie Käse mit unregelmäßig großen Löchern zu Scheiben mit identischem Gewicht ­verarbeitet werden kann. Hierfür hat GEA einen Röntgenscanner entwickelt, der die Position der ­Löcher ermittelt und die Dichte des Produkts über die Länge des Käseblocks berechnet. Nach dem ­Scannen wird der Käse gewogen. Aus den Dichte- und Gewichtsdaten berechnet das Steuerungssystem dann millimetergenau die Stärke der Scheiben. (red)

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