SPECIALS
Stadt in Feierlaune © stadt wien marketing
© stadt wien marketing

16.10.2015

Stadt in Feierlaune

stadt wien marketing-Chefin Barbara Forsthuber über ­aktuelle ­Erfolge und Neuerungen für die kommenden Events.

••• Von Britta Biron

WIEN. Während so manchem der heurige Jahrhundertsommer schon ein bisserl zu viel war, hat man sich bei der stadt wien marketing über die hochsommerliche Hitze gefreut.

„Mit knapp 900.000 Gästen hatten wir beim Film Festival heuer eine Rekordsaison. Sowohl für die Gastronomen als auch für die Gäste und damit allen voran für die Stadt Wien ist diese Veranstaltung ein Riesenerfolg gewesen – was den Event per se betrifft, aber natürlich auch hinsichtlich der Wertschöpfung. Denn wesentlich ist, dass die Veranstaltungen großen Zuspruch finden und dabei auch wirtschaftlich effizient sind – sprich, dass Steuergelder in einem Mehrausmaß zurückfließen”, sagt Barbara Forsthuber, Geschäftsführerin der stadt wien marketing GmbH.

Großes Interesse

Ein großer Erfolg war aber auch der Tag der offenen Tür im Rathaus. „Das Interesse war sehr groß. Neben der Möglichkeit zu Gesprächen mit den politischen Vertretern der Stadt konnte man – ausschließlich an diesem Tag – bei Führungen auch jene Bereiche des Rathauses sehen, die man sonst nie besuchen kann. Ich denke also, diese Veranstaltung ist ein Format, das in einem Abstand von drei Jahren sicherlich weiterhin sehr beliebt bleiben wird”, ist sie überzeugt.

Highlight am Silvesterpfad

Viel Zeit, die letzten Erfolge zu genießen, haben Forsthuber und ihr Team freilich nicht, denn schließlich rücken die Großevents des Winters näher. So etwa der sehr beliebte Silvesterpfad, für den man sich diesmal ein besonderes Highlight hat einfallen lassen.

„Wir werden heuer einen Rekordversuche starten und zwar das größte digitale Feuerwerk der Welt”, verrät sie.

Coole Neuheiten

Auch das Konzept des Wiener Eistraums wurde überarbeitet und den neuen Gegebenheiten angepasst.

„Aufgrund des enormen Besucherzustroms ist es notwendig, sowohl im Bereich der Eisfläche als auch der allgemeinen Areale die Kapazitäten zu erweitern”, erklärt Forsthuber den Grund. Dabei gehe es nicht darum, einfach Rekord-Eisflächen zu gestalten, sondern „den Besuchern, die hier ja auch Eintritt bezahlen, die größtmögliche Qualität zu bieten”, sagt sie und nennt ein Beispiel dafür: „Wenn die Eismaschine auf der großen Eisfläche im Einsatz war, kam es zu Engpässen auf dem Pfad im Park wie auch auf der ringseitigen Eisfläche. Dem wirken wir heuer mit rund 1.200 m2 neuen Eisflächen entgegen.”
Ebenso wird die Gastronomiezone dahingehend neu gestaltet, dass den Gästen mit Terrassen mehr Platz geboten werden kann.

Markt entspannt sich

Eine große Herausforderung für die Eventbranche sei weiterhin das Sponsoring, so Forsthuber, obwohl sich der Markt mittlerweile ein wenig entspannt hat.

„Das Interesse an guten Veranstaltungen wächst bei den Unternehmen wieder – die Beteiligungen werden aber natürlich nie mehr jene Ausmaße erreichen, die sie vor dem Jahr 2009 hatten. Aber da darf man nicht verzagen, sondern muss sehr kundenorientierte Ideen entwickeln und natürlich ein gutes Produkt anbieten”, erläutert sie das Erfolgsrezept, das im Konkreten so aussieht: „Bei uns wird jeder interessierte Partner individuell betreut. Möglichkeiten, Ideen und Wünsche jedes potenziellen Kooperationspartners werden erarbeitet und dementsprechend beziffert. Nur so kann gewährleistet sein, dass unsere Sponsoren den bestmöglichen Nutzen aus dem gemeinsamen Projekt erzielen.”

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema