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App-Entwicklung für die Kunden © panthermedia.net/Oleksiy Mark

Unternehmen entwickeln immer mehr Apps, mit denen die Prozesse ihres Kerngeschäfts unterstützt werden sollen.

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Unternehmen entwickeln immer mehr Apps, mit denen die Prozesse ihres Kerngeschäfts unterstützt werden sollen.

11.12.2015

App-Entwicklung für die Kunden

Laut dem aktuellen Good Mobility Index Report steigt die Anzahl von kundenspezifischen Apps stark an.

••• Von Chris Haderer

WIEN. BlackBerry Limited hat die wichtigsten Ergebnisse des dreizehnten vierteljährlichen Good Mobility Index Report vorgestellt. In diesem Quartal stellt Good Powered by BlackBerry (ehemals Good Technology) fest, dass Unternehmen zunehmend benutzerdefinierte Apps entwickeln. Unter den Kunden, die kundenspezifische Anwendungen konzipieren, entwickelte das durchschnittliche Unternehmen 3,74 benutzerdefinierte Apps, die dabei helfen sollen, die Prozesse des Kerngeschäfts zu mobilisieren. Im dritten Quartal ist außerdem die Anzahl der App-Aktivierungen um 30% gestiegen.

„Der Q3 Good Mobility Index Report bestätigt, dass Unternehmen sich auf die nächste Stufe der Mobilität begeben”, sagt Billy Ho, Excutive Vice President, Enterprise Product und Value Added Solutions bei BlackBerry. „Die Fähigkeit, die es Firmen durch das Nutzen der Good Dynamics-Plattform ermöglicht, überzeugende, sichere und plattformübergreifende Anwendungen zu entwickeln, ist ein entscheidender Vorteil. Deshalb war die Übernahme von Good von großer strategischer Bedeutung für uns.” Das Unternehmen Good Technology wurde erst vergangenen Sommer vom Smartphone-Hersteller Blackberry aufgekauft.

Kundenspezifische Anwendung

Zwar nahm der Einsatz von Apps überall zu – es zeigt sich jedoch, dass bestimmte Branchen einen Bedarf an spezifischen Anwendungen haben, die ihren speziellen Anforderungen entsprechen. Der Einzelhandel zeigt mit 40% aller benutzerdefinierten App-Aktivierungen eine besonders hohe Affinität für kundenspezifische Anwendungen. Für das dritte Quartal in Folge hat auch die Versicherungsbranche verstärkt benutzerdefinierte Apps eingesetzt (31%), während andere „Wissensbranchen” wie Finanzdienstleistungen (25%), Unternehmens- und Fachdienstleistungen (15%) sowie die Energie- und Versorgungsbranche (13%) auch eine umfassende Nutzung kundenspezifischer Anwedungen gezeigt haben. Die meisten Unternehmen, die eine benutzerdefinierte App entwickelt haben, belassen es nicht bei dieser einen App; vielmehr haben 58% von ihnen bereits zwei oder mehr Apps entwickelt.

Regierungsbehörden und andere Institutionen aus dem öffentlichen Sektor fokussieren ihre mobilen Initiativen hingegen auf dokumenten-basierte Workflows, die entscheidend für eGovernment-Prozesse sind. Insgesamt wurden 43% der Apps in Behörden entweder für den Zugang oder zur Bearbeitung von Dokumenten genutzt.

Marktdominanz sinkt

Das Apple-Betriebssystem iOS hat sich laut dem Good Mobility Index erholt und einige der vorangegangenen Verluste in Geräte-Aktivierungen wieder zurückgewonnen. Das Betriebssystem konnte seine Führung von 64% wieder auf 66% ausbauen. Dies führt einen Trend unter Good-aktivierten Geräten fort, bei denen neue iPhone-Markteinführungen in einer leichten Erhöhung des Martkanteils resultieren. Der Marktanteil von Android ist leicht auf 31% gefallen, während Windows lediglich 2% verloren hat.

Mit einem Wachstum von 64 auf 71% aller Tablet-Aktivierungen stieg der iOS-Anteil wieder an, während Android und Windows jeweils auf einen Anteil von 21 und 8% gesunken sind. Lagen die iOS-Marktanteile im Q1 jedoch noch bei 81%, zeigt sich, dass die ursprüngliche Dominanz am Markt verblasst ist. Nachdem Android iOS im letzten Quartal im Sektor Hightech-Industrie überholt hat, konnte es seine Führung mit 52% aller App-Aktivierungen in diesem Bereich beibehalten.

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