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Globale IT-Ausgaben sind leicht rückläufig © EMC

Stefan Trondl, Country Manager EMC.

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Stefan Trondl, Country Manager EMC.

10.07.2015

Globale IT-Ausgaben sind leicht rückläufig

Gartner Laut einer aktuellen Studie kommt es im TK-Dienstleistungsbereich zu den gravierendesten Einschnitten

Wien. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschers Gartner werden die globalen IT-Ausgaben heuer leicht rückläufig sein (siehe Infografik). Der größte Rückgang ist laut Prognosen im Telekommunikations-Dienstleistungsbereich zu erwarten. Unverändert bleibt hingegen der Data Center-Bereich, was darauf hindeutet, dass die Unternehmen hinsichtlich Big Data-Analysen noch abwartend sind. In eine ähnliche Richtung denken auch aktuelle Marktstudien von Gartner und IDC: Laut deren Zahlen werden bis zum Jahr 2020 mehr als sieben Mrd. Menschen mit wenigstens 30 Mrd. Endgeräten 44 Zettabyte an digitalen Daten produzieren. „Schon bald werden wir also in einer Welt leben, in der fast jedes Element des täglichen Lebens datengetrieben ist”, sagt Stefan Trondl, Country Manager EMC Österreich. Unternehmen wissen um den Wert dieser Daten: Im globalen Durchschnitt verwandeln 70 Prozent der Unternehmen ihre Daten in wertvolle Einsichten, doch nur 30 Prozent arbeiten auf Grundlage von Echtzeitinformationen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) nutzt die Daten nicht effektiv oder hat mit Datenüberlastung zu kämpfen. 49 Prozent kennen den Mehrwert ihrer Daten, können ihn aber nicht umsetzen.

Neue Geschäftsfelder

Im internationalen Vergleich schätzen die deutschen Wirtschaftsführer die Transformation ihres Unternehmens hinsichtlich der fünf Erfolgskriterien zurückhaltend ein. Zwar sagen 90 Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie vorausschauend nach neuen Geschäftsfeldern suchen – wenn auch nicht unternehmensweit. Gleichzeitig geben aber nur 18 Prozent an, dass sie dies sehr gut machen. Das ist wenig im Vergleich zu 35 Prozent in Australien und 34 Prozent in Brasilien. Die Möglichkeit zu immer schnellerem Austausch von Daten wird zu mehr Datenfluss und Datenaustausch führen. Im Jahr 2025 werden Personen und Unternehmen den wahren finanziellen und sozialen Wert von Informationen erkennen und ihre Daten auf speziellen Plattformen offen verkaufen, verschenken oder tauschen. (red)

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