TECHNOLOGY
Phablet-Geräte beliebter als Smartphones © Bitkom

Timm Lutter, Analyst bei Bitkom.

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Timm Lutter, Analyst bei Bitkom.

03.07.2015

Phablet-Geräte beliebter als Smartphones

Studie Immer mehr Anwender greifen zu Geräten im „Phablet”-Format, bei Tablet-Rechnern zeigt sich ein leichter Rückgang

Wien. Und es kommt doch auf die Größe an … Laut einer aktuellen Statistik des auf mobile Analysen und Advertising spezialisierten US-Unternehmens Flurry (das sich seit dem Vorjahr im Besitz von Yahoo befindet) greifen immer mehr Anwender zu Phablets, während die Zahl der Geräte mit kleineren Bildschirmen im Sinken begriffen ist (siehe Infografik). Als Phablets werden Geräte bezeichnet, deren Bildschirmdiagonalen zwischen 5” und 7” liegen (135–178 mm). Darunter sind die klassischen Smartphones angesiedelt, darüber befinden sich Tablet-Geräte. „Der Trend bei der Internetnutzung geht zu kompakteren Geräten”, sagt Timm Lutter, Consumer Electronics-Experte beim deutschen Branchenverband Bitkom. „Allerdings ergänzen sie Notebooks und Desktops anstatt sie zu ersetzen.”

Positives Feedback

Laut einer aktuellen Bitkom-Analyse gehen 68 Prozent der Internet-Anwender in Deutschland am liebsten mit dem Notebook online, dicht dahinter folgen Desktop-Rechner mit einem Anteil von 65 Prozent. Weiters geht die Hälfte der befragten Internetnutzer mit dem Smartphone online, und knapp ein Viertel (23 Prozent) mit dem Tablet-Computer.
Bei den 14- bis 29-jährigen Internetnutzern ist das Notebook laut Bitkom mit 76 Prozent das wichtigste Zugangsgerät. Danach folgen Smartphones, die in dieser Altersgruppe 61 Prozent für das Surfen im Web nutzen. Erst danach folgen stationäre Computer (57 Prozent) und Tablets (22 Prozent). In der Generation 65 Plus sind stationäre Computer mit Abstand die beliebtesten Geräte (74 Prozent), gefolgt von Notebooks (40 Prozent), Smartphones (18 Prozent) und Tablets (11 Prozent). „Das Internet ist dank mobiler Geräte wie Smartphones und Tablet Computer zum unverzichtbaren Begleiter für viele Menschen geworden”, kommentiert Lutter.
Nach den Ergebnissen der Umfrage gebrauchen fast drei Viertel (72 Prozent) der Internetnutzer zwei oder mehr Geräte für den Zugang zum Web; 42 Prozent nutzen zwei Geräte und 30 Prozent sogar drei oder mehr.(red)

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