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Rasantes Wachstum bei Breitband-Internet © Akamai

David Belson, Autor des „State-of-the-Internet”-Berichts für das erste Quartal 2015.

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David Belson, Autor des „State-of-the-Internet”-Berichts für das erste Quartal 2015.

03.07.2015

Rasantes Wachstum bei Breitband-Internet

Akamai Technologies Die weltweite durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit steigt um 10 Prozent auf 5,0 Mbit/s

München/Wien. Der Content-Delivery-Network (CDN)-Services-Anbieter Akamai Technologies hat seinen State-of-the-Internet-Bericht für das erste Quartal 2015 vorgelegt. „Im ersten Quartal 2015 konnten wir eine positive Entwicklung bei all unseren Kennzahlen verzeichnen”, sagt David Belson, Autor des Berichts. „Der weltweit wachsende Anteil an Breitbandverbindungen zeigt einen anhaltenden Einsatz für höhere Standards. Während die Qualität der Verbindungen von Region zu Region sehr unterschiedlich ist, finden sich die höchsten Breitbandraten in Ländern mit hoher Bevölkerungsdichte und engagierten Regierungen sowie in Ländern, die den Wettbewerb zwischen den Internet-Providern fördern.”

Wachstum in Irland

In Europa lag die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit im ersten Quartal 2015 in allen Ländern über der Breitband-Schwelle von vier Mbit/s, in dreizehn davon war sie sogar höher als 10 Mbit/s. Dazu zählen Irland, Schweden, die Niederlande, die Schweiz, Norwegen, Finnland, Tschechien, Dänemark, Rumänien, Belgien, Großbritannien, Öster-reich und Deutschland.
Ein außergewöhnlich starkes Wachstum gegenüber dem letzten Quartal (37%) konnte Irland verzeichnen: Mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von 17,4 Mbit/s stieß das Land Schweden, das in den letzten vier Quartalen die Spitzenposition in Europa innehatte, recht zügig von seinem digitalen Thron.
Der Vergleich der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten mit dem Vorjahresquartal fiel für Europa auch dieses Mal wieder durchwegs positiv aus. Irland, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien und Schweden konnten ein Wachstum von über 30% verzeichnen. Den niedrigsten Anstieg gab es mit 10% in Österreich, während Irland und Portugal mit 63% beziehungsweise 43% die höchsten Zuwächse aufwiesen.

Gute Positionierung

Mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von 10,2 Mbit/s machte Deutschland im ersten Quartal 2015 weiter Boden gut und stieg im weltweiten Ranking gegenüber dem Vorquartal um drei Plätze auf Position 26. Rang eins in der D-A-CH-Region ging im ersten Quartal 2015 erneut an die Schweiz; sie erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,9 Mbit/s, was einem Jahresplus von 17% entspricht.
Österreich erzielte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10,4 Mbit/s und damit einen Zuwachs von 10%. Weltweit lag die Alpenrepublik ­damit auf Rang 25 und in der D-A-CH-Region immerhin auf Platz zwei. (red)

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