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Vernetzte Gadgets ohne Ende: die IFA-Trends © Messe Berlin/Felix Müller Photography

Die neue Miss IFA and Christian Göke, Geschäftsführer Messe Berlin, bei der IFA Global Press Conference: Präsentation der Elektroniktrends für den Herbst.

© Messe Berlin/Felix Müller Photography

Die neue Miss IFA and Christian Göke, Geschäftsführer Messe Berlin, bei der IFA Global Press Conference: Präsentation der Elektroniktrends für den Herbst.

CHRIS HADERER 08.05.2015

Vernetzte Gadgets ohne Ende: die IFA-Trends

App-gesteuerte Kochplatte und UHD-TV Im Rahmen einer Global Press ­Conference wurden Ende April die Highlights der kommenden Funkausstellung in Berlin präsentiert: keine Revolutionen, aber solide Produktevolutionen.

Malta. Mehr als 300 Journalisten und die Creme der Elektronik- und Haushaltsgeräte-Hersteller: Das sind die Rahmenbedingungen der „IFA Global Press Conference” (GPC), die Ende April auf Malta stattgefunden hat, dem mit Abstand kleinsten EU-Land. Der Fach-Event wird von der Messe Berlin und der Deutschen Handelskammer ausgerichtet und soll die Trends der vom 4. bis 9. September 2015 in Berlin stattfindenden Internationalen Funkausstellung ausloten. Während der heurigen GPC gewährten 15 vertretene Industrieunternehmen Einblicke in Innovationen, die zur IFA einem breiten Publikum vorgestellt werden sollen. Im Rahmen einer Produktausstellung, während 20-minütiger Power Briefings oder als Repräsentant diverser Markenunternehmen informierten Partner der IFA, wie Bosch, Dyson, CTIA, GfK, Gibson Innovations, Grundig, Haier, IHS, Kärcher, Microsoft, Philips, Samsung, Siemens, TP Vision, WMF und ZTE über ihre Marken-, Markt- oder Produkt-Neuheiten.

Optimistischer Blick

„Für die Einstimmung auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres ist die IFA der wichtigste und ideale Treffpunkt”, sagt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. „Sie wird für alle beteiligten Industrie-Segmente, den internationalen Handel, Konsumenten und Medien wieder wichtige Impulse und Trends generieren. Alle Vorzeichen deuten bereits jetzt auf einen hervorragenden Erfolg der IFA 2015 hin.” Sonnenschein hinsichtlich der Buchungslage der IFA verstrahlt auch Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology: „Für 2015 rechnen wir global mit einer weiter positiven Entwicklung und einem Wachstum von 1,5 Prozent im Bereich der Consumer Electronics-Produkte. In den Segmenten Elektro-Groß- und Kleingeräte fällt das Wachstum mit drei bzw. vier Prozent sogar noch deutlicher aus. Diese Entwicklungen werden sich auch 2016 fortsetzen. Dabei werden die Märkte von Innovationen getrieben – beste Prognosen für eine erfolgreiche IFA 2015, denn die IFA steht für Innovation.”

Gadgets und 3D-Printer

Zu den Schwerpunkten der heurigen IFA wurden unter anderem clevere Uhren und andere Wearables gehören. Sie zeigen an, was sie mit oder ohne Handy-Unterstützung empfangen, sie messen Ko?rperfunktionen wie die Herzfrequenz oder den Puls, zählen Schritte, registrieren Bewegungen und Umgebungsvariablen, um sie zur Auswertung weiterzufunken – zum Beispiel an ein Tablet, das alle empfangenen Daten für grafische Darstellungen weiterverarbeitet und individuelle Fitness-Programme erstellt. Die IFA wird eine breite Palette neuer Smart Watches und Fitness-Armbänder zeigen, darüber hinaus viele neue Smartphones, die ebenfalls eigene Fitness-Sensoren an Bord haben. Ein neuer IFA-Bereich wird diese Themen in einem attraktiven Rahmen präsentieren.
Neben UHD- und Android-TV-Geräten sowie neuer Audio-Hardware für den Home-Entertainment-Bereich soll auf der IFA 2015 erneut eine Gera?teart fu?r Aufsehen sorgen, die auf dem besten Weg ist, sich im Massenmarkt zu etablieren: die 3D-Drucker. Selbst handliche Tischgera?te können mit ihren Du?sen Objekte aller Art hervorzaubern: Zahnra?der zum Beispiel, Konstruktionsmodelle, Spielzeug, originelle Schuhe, künstlerische Skulpturen, zierlichen Schmuck, sogar Kleider. Selbst Stühle, Couchtische oder große Boden-vasen lassen sich mit 3D-Druckern produzieren.
Die meisten Drucker verarbeiten Kunststoffe. Manche könne aber auch Metallobjekte erzeugen, indem sie feine Späne mit Laserstrahlen verschmelzen. Einige Modelle verarbeiten sogar Lebensmittel – Schokolade und Zucker etwa, um daraus dekorative Leckerlis für Entertainment-Fans zu kreieren.

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