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Wachstum im ­Internet der Dinge © Cisco Systems Austria/APA-OTS/Denk

Achim Kaspar, General Manager von Cisco Austria: „Datenvolumen wächst konstant.”

© Cisco Systems Austria/APA-OTS/Denk

Achim Kaspar, General Manager von Cisco Austria: „Datenvolumen wächst konstant.”

11.12.2015

Wachstum im ­Internet der Dinge

Laut einer Studie des IT-Anbieters Cisco wird der cloudbasierte Datenverkehr in Westeuropa bis zum Jahr 2019 um knapp das Vierfache ansteigen.

••• Von Christoph Fellmer

WIEN. Bis Ende 2019 wird sich der weltweite Cloud-Traffic mehr als vervierfachen, von 2,1 auf 8,6 Milliarden Terabyte (eine Milliarde Terabyte entspricht einem Zettabyte). In Westeuropa steigt der cloud-basierte Datenverkehr auf knapp das Vierfache, von 0,39 ZB auf 1,5 ZB. Das zeigt der fünfte jährliche Cisco Global Cloud Index (2014-2019). Damit erhöht sich der Datenverkehr in der Cloud sogar noch stärker als im Rechenzentrum, wo er um das Dreifache anwächst. Zu den Faktoren, die den Cloud-Traffic und die Cloud-Nutzung antreiben, gehören persönliche Services für mobile Geräte, das schnelle Wachstum von Public Cloud Services für Unternehmen, vermehrte Maschine-zu-Maschine (M2M)-Verbindungen sowie ein höherer Virtualisierungsgrad von Private Clouds, der zu dichteren Workloads führt. Ein Workload ist ein integrierter Protokollstapel aus Middleware, Anwendung, Datenbank und Betriebssystem, der eine bestimmte Berechnungsaufgabe durchführt.

Zweite Welle

„Die Cloud steht weltweit vor der zweiten Einführungswelle”, sagt Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria: „Die Unternehmen fokussieren dabei nicht nur auf Effizienz und Kostenreduktion, sondern sehen die Cloud als Plattform zur Unterstützung von Innovation, Wachstum und digitaler Transformation.” Auch das Internet of Everything (IoE) wird einen deutlichen Einfluss auf Rechenzentren und das Cloud-Traffic-Wachstum haben. Die wachsende Zahl von IoE-Anwendungen wird 2019 ein Datenvolumen von insgesamt 507,5 ZB erzeugen. Das ist beinahe 50-mal mehr als der vorausgesagte Datenverkehr in Rechenzentren, der 10,4 ZB beträgt. Heute wird nur ein kleiner Teil dieser Inhalte in herkömmlichen Rechenzentren gespeichert. Derzeit befinden sich 73% der Daten, die in persönlichen Geräten gespeichert sind, auf PCs. 2019 wird dagegen über die Hälfte (51%) auf anderen Geräten wie Smartphones, Tablets oder M2M-Modulen abgelegt sein.

Cloud Readiness

Österreich erfüllt die Anforderungen zur Cloud Readiness bei festen Netzwerken mit einer durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit von 21.699 kbps, einer Upload-Geschwindigkeit von 5.481 kbps und einer Latenzzeit von 31 ms. Die allgemeinen Kriterien lauten: Download über 2.500 kbps, Upload über 1.000 kbps und Latenz unter 100 ms. Diese Werte erreichen inzwischen 119 Länder im Vergleich zu 109 im vergangenen Jahr. Österreich gehört auch zu den 81 Ländern, welche diese Kriterien für mobile Netzwerke erfüllen (Österreich: Download: 13.340 kbps; Upload: 4.957 kbps; Latenz: 63 ms).

„Der Global Cloud Index zeigt, dass Österreich sehr gut für zukünftige Anforderungen sowohl bei mobilen als auch festen Netzwerken vorbereitet ist”, kommentiert Achim Kaspar.

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